Westast so nicht - Richtigstellung

Das Komitee „Westast so nicht“, ua mit PRO VELO Vorstandsmitglied André König - berichtigt anhand einiger Beispiele Falschaussagen der Baudirektion, die im „Technischen Bericht“, an der Medienkonferenz und vor Interessengruppen vorgebracht wurden.

Behauptung 1: Die Alternative bringt weniger Entlastung für die Quartiere. Falsch!

Behauptung 2: Die städtebauliche Trennung zwischen Stadt und See wird durch die Alternative nicht aufgehoben – im Gegensatz zum offiziellen Projekt. Falsch!

Behauptung 3: Die bis zu sieben Lüftungs- und Fluchtschächte bei der Alternative sehen hohe Kamine mitten in der Stadt vor, welche die umliegenden Gebäude überragen – ein deutlicher Eingriff in die Siedlungsstruktur. 8 Für den Bau dieser Schächte („Multifunktionsstellen“) braucht es Baustellen in der Grösse von 50x40m 9 mitten in der Stadt, eine davon mitten in einem Naturschutzgebiet. Falsch!

Behauptung 4: Auch beim Bau der Alternativvariante muss der Boden tiefgefroren werden, genau wie bei der offiziellen Variante. Dies habe Tunnelbauingenieur Dr. Martin Gysel gegenüber RR Neuhaus bestätigt und dabei die Methode als problemlos bezeichnet.“ Falsch! –– Tunnelbauingenieur Dr. Martin Gysel dementiert diese Aussage

Behauptung 5: Das Alternativprojekt ist mit dem Generellen Projekt (GP) nicht kompatibel. Daher müsste ein neues GP aufgelegt werden, wodurch der Bau um mindestens zehn Jahre verzögert würde; aus demselben Grund kann man auch den Porttunnel nicht vorziehen. Falsch!

Behauptung 6: Bei der Alternative entstehen für die Gemeinden wesentlich höhere Kosten bzw. es gibt weniger Bundesgelder. Spekulativ!

Behauptung 7: Die technische Überprüfung hat ergeben, dass die Alternative zuviele Nachteile hat. Fehlinterpretation!


Der vollständige Bericht findet sich hier als PDF (138 KB)